23. Dezember 2012

Frohe Weihnachten

Ladislaus und Annabella
von James Krüss

In der Ecke eines Fensters
Unten rechts im Warenhaus,
Sitzt die Puppe Annabella
Mit dem Bären Ladislaus.

Annabella weint und jammert,
Ladislaus, der grunzt und schnauft:
Weihnachtsabend ist gekommen,
Und die zwei sind nicht verkauft.

"Armer Bär!" seufzt Annabella,
"Arme Puppe" schluchzt der Bär.
Tränen kullern in die Ecke,
Und das Herz ist beiden schwer.

In dem leeren Warenhause
Löscht man langsam Licht um Licht,
Nur in diesem einen Fenster,
Da verlöscht die Lampe nicht

Voller Mitleid mit den beiden
Läßt der brave alte Mann
Von der Wach- und Schließgesellschaft
Diese Lampe an.

Dann verläßt er Annabella
Und den Bären , welcher klagt,
Und mit sehr gepreßter Stimme
"Lebewohl" und "Servus" sagt.

In der menschenleeren Straße,
Abendstill und schneeverhüllt,
Sind die beiden in dem Fenster
Ein betrüblich Jammerbild.

Traurig vor der großen Scheibe
Fallen Flocken, leicht wie Flaum,
Und im Haus gegenüberG
länzt so mancher Lichterbaum

Zehn Uhr schlägt's vom nahen Turme,
Und fast schlafen beide schon,
Da ertönt im Puppenhause
Laut das Puppentelefon.
"Hallo!" fragt der Bär verschlafen.
"Hier im Kaufhaus. Wer ruft an?"


Da vernimmt er eine Stimme,
Und die brummt: "Der Weihnachtsmann!
"Oh!" ruft Ladislaus erschrocken.
"Was darf's sein ich bitte sehr?"
"Eine schöne Puppenstube,
Eine Puppe und ein Bär!"

"Das ist alles noch zu haben!"
Ruft die Puppe Annabella.
"Kommen Sie zum Warenhause
Unten rechts, doch bitte schnell!"

Das ist eine Überraschung!
Ladislaus kämmt schnell den Schop
fUnd die Puppe Annabella
Flicht ein Schleifchen in den Zopf.

Und schon zehn Minuten später
Kommt ein Schlitten, kommt ein Roß,
Und ein Alter steigt vom Schlitten,
Und ein Schlüssel knarrt im Schloß.

Ladislaus, der quiekt und jodelt,
Annabella lacht und singt,
Als der Weihnachtsmann die beiden
In den Pferdeschlitten bringt.

Grad in diesem Augenblicke
Kommt der brave alte Mann
Von der Wach- und Schließgesellschaft
Wieder zur Kontrolle an.

Höflich grüßt er die Gesellschaft,
Springt zurück ins Warenhaus,
Holt die schöne Puppenstube,
Und dann trägt er sie hinaus.

Leise sagt er zu der Puppe:
"Frohes Fest, mein kleines Kind!"
Während eine kleine Träne in 
den großen Schnurrbart rinnt.

"Frohes Fest!" sagt Annabella.
"Frohes Fest sagt Ladislaus,
Dann wird's dunkel in dem Fenster
Unten rechts im Warenhaus.

Ich wünsche allen meinen Lesern besinnliche Weihnachtstage.
Liebe Grüße 
Ines

die 4 Kerzen

Vier Kerzen brannten am Adventskranz und draußen war es ganz still. 
So still, dass man hörte, wie die Kerzen miteinander zu reden begannen.

Die erste Kerze seufzte und sagte: 
"Ich heiße FRIEDEN. 
Mein Licht gibt Sicherheit, doch die Menschen halten keinen Frieden. Sie wollen mich nicht." 
Ihr Licht wurde kleiner und kleiner und verlosch schließlich ganz.

Die zweite Kerze flackerte und sagte: 
"Ich heiße GLAUBEN. 
Aber ich fühle mich überflüssig. Die Menschen glauben an gar nichts mehr.
 Es hat keinen Sinn, dass ich brenne." 
Ein Luftzug wehte durch den Raum, und die zweite Kerze war aus.


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Leise und sehr zaghaft meldete sich nun die dritte Kerze zu Wort: 
"Ich heiße LIEBE. 
Ich habe keine Kraft mehr zu brennen; denn die Menschen sind zu Egoisten geworden. 
Sie sehen nur sich selbst und sind nicht bereit einander glücklich zu machen." 
Und mit einem letzten Aufflackern war auch dieses Licht ausgelöscht.

Da kam ein Kind ins Zimmer. 
Verwundert schaute es die Kerzen an und sagte: 
"Aber ihr sollt doch brennen und nicht aus sein."

Da meldete sich die vierte Kerze zu Wort. 
Sie sagte: "Hab keine Angst, denn so lange ich brenne, können wir auch die anderen Kerzen immer wieder anzünden. 
Ich heiße HOFFNUNG."
Mit einem kleinen Stück Holz nahm das Kind Licht von dieser Kerze und erweckte Frieden, Glauben und die Liebe wieder zu Leben.

Ich wünsche euch allen einen schönen 4. Advent
Liebe Grüße
Ines

1. September 2012

Blog-Candy bei Majon



Seit einiger Zeit läuft schon das Blogcandy bei Majon.
Noch bis zum 15. September könnt ihr mitmachen und einen wunderschönen Bären gewinnen.
Schaut einfach mal auf Majon-manchmal ist das kleine Glück ganz groß vorbei.
Tom ist ein Traum.


Liebe Grüße und ein schönes Wochenende
wünscht Euch
Ines

20. April 2012

Nanuk

Ich habe nach langer Zeit mal wieder einen Bären genäht.
Nanuk hat eine stattliche Größe von ca. 50 cm, wenn er auf 2 Beinen stehen könnte
und
ist ca. 1500 gr. schwer.
Er hat ein offenes Maul mit 2 kleinen Zähnchen, eine Zunge und Augenlider aus Leder.
Auch die Ballen sind aus Leder gearbeitet. Er bekam eine Wirbelsäule und seine Beine sind gedrahtet. 
Die Nase und die Krallen wurden aus Fimo gearbeitet.






Entstanden ist Nanuk in einem Kurs von Heike Hilkenbach.
Der Kurs war richtig klasse und hat mir riesen Spaß gemacht.


Ich wünsche euch allen
ein schönes, sonniges Wochenende

Ines

2. März 2012

Vintage-Dose und Tags

Lange habe ich nichts mehr gezeigt.
In dieser Zeit war ich auch nicht wirklich kreativ.
Ich hoffe langsam wird das wieder.
Habe diese Woche eine Dose verziert und ein paar Tags gefertigt.


Die Tags sind 6x3 cm groß und aus Kartonpapier.
Einige habe ich gelackt. dadurch wurde die Farbe dunkler
und sie sehen ein wenig älter aus.
Ich finde sie passen gut zu Bären ab 15 cm.


Ich wünsche euch allen
ein schönes Wochenende.
Liebe Grüße
Ines

4. Januar 2012

Strickerei

Ihr erinnert euch noch an Ines strickt Ines?
Der Schal ist natürlich fertig geworden, trotz krankheitsbedingter Verzögerung.
Er wurde zu Weihnachten verschenkt.




Das Design und die Aneitung stammen von Kirsten Mrs-Postcard 
Falls jemand den Schal nachstricken möchte, die Anleitung finde ihr hier 

Passend dazu habe ich noch ein Paar Socken gestrickt mit demselben Muster
und noch ein Paar ohne Muster


Natürlich habe ich jeweils ein Paar gestrickt :o)

Liebe Grüße
Ines

3. Januar 2012

Januarweisheit

Das rosa Tütchen


Als ich eines Tages traurig durch den Park schlenderte
und mich auf einer Parkbank niederließ,
um über alles nachzudenken was in meinem Leben schief läuft,
setzte sich ein fröhliches kleines Mädchen zu mir.

Sie spürte meine Stimmung und fragte: "Warum bist du so traurig?"

"Ach" sagte ich „ ich habe keine Freude im Leben.
Alle sind gegen mich. Alles läuft schief.
Ich habe kein Glück und ich weiß nicht, wie es weitergehen soll".

"Hmmm", meinte das Mädchen,
„Wo hast du denn dein rosa Tütchen?
Zeig es mir mal. Ich möchte da mal hineinschauen."

"Was für ein rosa Tütchen?" fragte ich sie verwundert.

"Ich habe nur ein schwarzes Tütchen."

Wortlos reichte ich es ihr.

Vorsichtig öffnet sie mit ihren zarten kleinen Fingern den Verschluss und
sah in mein schwarzes Tütchen hinein.
Ich bemerkte, wie sie erschrak.

"Es ist ja voller Alpträume, voller Unglück und voller schlimmer Erlebnisse!"

"Was soll ich machen? Es ist eben so. Daran kann ich doch nichts ändern."

"Hier nimm," 
meinte das Mädchen und reichte mir ein rosa Tütchen.

"Sieh hinein!"

Mit etwas zitternden Händen öffnete ich das rosa Tütchen und konnte sehen,
dass es voll war mit Erinnerungen an schöne Momente des Lebens.
Und das, obwohl das Mädchen noch jung an Menschenjahren war.

Wo ist dein schwarzes Tütchen?" fragte ich neugierig.

"Das werfe ich jede Woche in den Müll und kümmere mich nicht weiter darum",
sagte sie.

"Für mich ist es wichtig, mein rosa Tütchen im Laufe des Lebens voll zu bekommen.
Da stopfe ich soviel wie möglich hinein.

Und immer wenn ich Lust dazu habe oder ich beginne traurig zu werden,
dann öffne ich mein rosa Tütchen und schaue hinein.
Dann geht es mir sofort besser."

Noch während ich verwundert über ihre Worte nachdachte,
gab sie mir einen Kuss auf die Wange und war verschwunden.

Neben mir auf der Bank lag ein rosa Tütchen.
Ich öffnete es zaghaft und warf einen Blick hinein.

Es war fast leer, bis auf einen kleinen zärtlichen Kuss,
den ich von einem kleinen Mädchen auf einer Parkbank erhalten hatte.

Bei dem Gedanken daran musste ich schmunzeln und mir wurde warm ums Herz.

Glücklich machte ich mich auf den Heimweg, nicht vergessend,
am nächsten Papierkorb mich meines schwarzen Tütchens zu entledigen.

Ich wünsche Dir ein stets volles, rosa Tütchen…!
(Autor unbekannt)


30. Dezember 2011

Silvesternacht





Silvesternacht

Und nun, wenn alle Uhren schlagen,
So haben wir uns was zu sagen,
Was feierlich und hoffnungsvoll
Die ernste Stunde weihen soll.
Zuerst ein Prosit in der Runde!
Ein helles, und aus frohem Munde!
Ward nicht erreicht ein jedes Ziel,
Wir leben doch, und das ist viel.
Noch einen Blick dem alten Jahre,
Dann legt es auf die Totenbahre!
Ein neues grünt im vollen Saft!
Ihm gelte unsre ganze Kraft!
Wir fragen nicht: Was wird es bringen?
Viel lieber wollen wir es zwingen,
Daß es mit uns nach vorne treibt,
Nicht rückwärts geht, nicht stehen bleibt.
Nicht schwächlich, was sie bringt, zu tragen,
Die Zeit zu lenken, laßt uns wagen!
Dann hat es weiter nicht Gefahr.
In diesem Sinne: Prost Neujahr!

(Ludwig Thoma, 1867-1921)


Ich wünsche Euch ein Gutes Neues Jahr mit velen glücklichen Tagen.

25. Dezember 2011

Die Weihnachtsmaus
von James Kruess

Die Weihnachtsmaus ist sonderbar
(sogar für die Gelehrten),
Denn einmal nur im ganzen Jahr
entdeckt man ihre Fährten.

Mit Fallen und mit Rattengift
kann man die Maus nicht fangen.
Sie ist, was diesen Punkt betrifft,
noch nie ins Garn gegangen.

Das ganze Jahr macht diese Maus
den Menschen keine Plage.
Doch plötzlich aus dem Loch heraus
kriecht sie am Weihnachtstage.

Zum Beispiel war vom Festgebäck,
das Mutter gut verborgen,
mit einem mal das Beste weg
am ersten Weihnachtsmorgen.

Da sagte jeder rundheraus:
Ich hab´ es nicht genommen!
Es war bestimmt die Weihnachtsmaus,
die über Nacht gekommen.

Ein andres Mal verschwand sogar
das Marzipan von Peter;
Was seltsam und erstaunlich war.
Denn niemand fand es später.

Der Christian rief rundheraus:
ich hab es nicht genommen!
Es war bestimmt die Weihnachtsmaus,
die über Nacht gekommen!

Ein drittes Mal verschwand vom Baum,
an dem die Kugeln hingen,
ein Weihnachtsmann aus Eierschaum
nebst andren leck`ren Dingen.

Die Nelly sagte rundheraus:
Ich habe nichts genommen!
Es war bestimmt die Weihnachtsmaus,
die über Nacht gekommen!

Und Ernst und Hans und der Papa,
die riefen: welche Plage!
Die böse Maus ist wieder da
und just am Feiertage!

Nur Mutter sprach kein Klagewort.
Sie sagte unumwunden:
Sind erst die Süßigkeiten fort,
ist auch die Maus verschwunden!

Und wirklich wahr: Die Maus blieb weg,
sobald der Baum geleert war,
sobald das letzte Festgebäck
gegessen und verzehrt war.

Sagt jemand nun, bei ihm zu Haus,
- bei Fränzchen oder Lieschen -
da gäb es keine Weihnachtsmaus,
dann zweifle ich ein bißchen!

Doch sag ich nichts, was jemand kränkt!
Das könnte euch so passen!
Was man von Weihnachtsmäusen denkt,
bleibt jedem überlassen.


Meine Weihnachtsmaus
Monsieur Souris

nach einem Schnitt von Magarete Nedballa
ca. 20 cm
ein Weltenbummler,
namchmal ein wenig besserwisserisch und eingebildet



Frohe Festtage
eure Ines

23. Dezember 2011

Ich wünsche euch allen frohe und besinnliche Feiertage.


Alles Liebe
Ines

22. Dezember 2011

Weihnachtszeit

Draußen schneit´s, es ist soweit,
begonnen hat die Weihnachtszeit.
Der Opa holt vom Abstellraum
den Weihnachtsschmuck und schmückt den Baum.
Sein Enkel hilft, so gut er kann
und freut sich auf den Weihnachtsmann.
Zum Schluss die Lämpchen dran noch schnell,
den Stecker rein, schon strahlt es hell.

Da wird der Opa nachdenklich.
Wie war das früher eigentlich?
Die Kerzen waren da noch echt,
aus Wachs mit docht, das war nicht schlecht.
Der Enkel aber glaubt es kaum:
„Echte Kerzen an dem Baum?“

Die Zeit jedoch bleibt niemals steh' n
und fünfzig weit' re Jahr' vergeh 'n.
Der Enkel - längst erwachsen schon -
hat heute selbst ' nen Enkelsohn.

Und wieder schneit' s zur Weihnachtszeit.
Ja wieder mal ist es so weit.
Der Opa holt vom Abstellraum
wie jedes Jahr den Plastikbaum.
Sein Enkel hilft so gut er kann
und freut sich auf den Weihnachtsmann.
Der Christbaumschmuck wird angebracht.
Schon strahlt der Plastikbaum voll Pracht.

Da wird der Opa nachdenklich.
Wie war das früher eigentlich?
Da war der Weihnachtsbaum noch echt,
frisch aus dem Wald, das war nicht schlecht.
Der Enkel aber glaubt es kaum:
"Im Wohnzimmer ' nen echten Baum???"

Die Zeit bleibt doch auch jetzt nicht steh 'n
und nochmal fünfzig Jahr' vergeh 'n.
Der Enkel - längst erwachsen schon -
hat wiederum ' nen Enkelsohn.

Und schneit' s auch draußen noch so sehr,
das Weihnachtsfest, das gibt's nicht mehr.
Man holt nichts mehr vom Abstellraum
und hat auch keinen Weihnachtsbaum.
Der Enkel denkt auch nicht daran,
hat nie gehört vom Weihnachtsmann.
Auch vieles andre gibt's nicht mehr.
Die ganze Welt wirkt ziemlich leer.

Da wird der Opa nachdenklich.
Wie war das früher eigentlich?
Da feierte man wirklich echt
ein Fest mit Baum, das war nicht schlecht.
Der Enkel aber glaubt es kaum
und fragt erstaunt: "Was ist ein Baum???"

Robert Sontheimer
 
 

19. Dezember 2011

Adventsbastelei

Gestern haben mein Sohn und ich ein wenig weihnachtlich gebastelt.
Entstanden sind 2 Geschenktütchen. Die haben wir aus Briefumschlägen gebastelt.


Und dann sind noch diese dekorativen Tannenbäume entstanden.




Auch wenn meine Küche danach katastrophenmäßig aussah,
hatten wir einen riesen Spass.


Ich wünsche euch einen guten Start in die neue Woche
Liebe Grüße
Ines

18. Dezember 2011

ein Lebenszeichen

Oh je mein Blog verwaist langsam...
Mir ging es gesundheitlich nicht so gut. Aber langsam wird es wieder. 
Und nun habe ich auch wieder Lust auf Bären und Basteleien.
Werde euch dann die nächsten Tage ein paar meiner Arbeiten zeigen.

Aber erstmal
Jappy GB Pics

GB Pics - 4. Advent

Liebe Grüße und habt einen schönen Sonntag.
Ines

18. Oktober 2011

Ines strickt Ines

nee ich habe mich nicht verschrieben
Die liebe Kirsten Mrs. Postcard hatte Teststrickerinnen für Ihren Schal Ines gesucht.
Und ich hatte Glück bei der Verlosung und darf nun als eine der Ersten diesen wunderschönen Schal stricken.


Als Wolle habe ich mir Langyarns Omega in einem wunderschönen bären-äh nee beerenton ausgesucht.
Nun bin ich schon ganz gespannt und freue mich riesig.

Werde euch berichten, wenn ich ein Stück angestrickt habe.

Euch allen eine schöne Woche
Liebe Grüße Ines